BahnBielefeld.Magazin  -  Alte Fahrscheine
Nicht nur die Straßenbahnen selbst und ihre Umgebungen verändern sich, auch die Kleinigkeiten, die mit dem Ganzen verbunden sind, prägen das Bild mit. Dieser Bericht wirft einen kleinen Blick zurück auf die Fahrscheine der 60er, 70er und 80er Jahre.

Inhalt

  Autobusverkehr Kirchdornberg - Bielefeld
  Einzelfahrausweise vom Fahrer
  Die VOW-Sammelkarte
  Automatenfahrscheine
  Sonderfahrscheine

Autobusverkehr Kirchdornberg - Bielefeld

Zwischen der Bielefelder Innenstadt und Kirchdornberg, das damals noch zum Landkreis gehörte, betrieb das ebenda ansässige Unternehmen "Pahlmeyer & Studier" eine Autobuslinie.


Der erste Fahrschein stammt aus den Anfängen der 60er Jahre, das zweite Billet ist von etwa 1970. Die Konzession für die Linie ging 1978 an die Stadtwerke Bielefeld, ebenso einige Busse aus dem Fuhrpark von "Pahlmeyer & Studier" wurden übernommen. Die Strecke zwischen Kesselbrink und Kirchdornberg blieb bis heute nahezu unverändert und ist Teil der Buslinie 24.

Einzelfahrausweise vom Fahrer

Der klassische Einzelfahrausweis, der bei Fahrtantritt beim Fahrer erworben wird, kam seit den 70er Jahren bis noch nach der Einführung des "Sechser-Tarifs" aus einem Rollendrucker - die gesamte über Zeit nahezu unverändert.

Dieser Fahrschein stammt aus dem Jahre 1985 und zeigt den ermäßigten Tarif von 90 Pfennig.

Die VOW-Sammelkarten

Etwas vielfältiger als die Einzelfahrausweise zeigten sich die 1980 eingeführten Sammelkarten, die es nur bei Vorverkaufsstellen und an den Kurbelautomaten gab. Mit ihrem Farbkonzept hatten sie viele Jahre Beständigkeit. Die Fahrscheine für Erwachsene waren rot, die für Kinder gelb, grün kennzeichnete die Kurzstreckenkarte. Daneben gab es auch graue Sammelkarten, die für Fahrten in mehr als 2 Zonen zu lösen waren.

Die folgenden Sammelkarten zeigen einen Teil der Entwicklung bis 1989.





Automatenfahrscheine

Während die Fahrscheinautomaten der allerersten Generation - die sogenannten Kurbelautomaten - lediglich die oben gezeigten, fertig gedruckten Tickets ausgaben, wurden Anfang der 80er Jahre an wenigen Haltestellen neuere Geräte aufgestellt, die nach Auswahl durch den Fahrgast einen Fahrscheinrohling mit dem entsprechenden Tarif bedruckten. Die farbliche Kennung fiel damit zunächst fort. Zwar gab es die Fahrscheinrohlinge in unterschiedlichem Coleur, allerdings tarifunabhängig.

Sonderfahrscheine

Zu bestimmten Anlässen gab es bereits häufig spezielle Fahrkarten, die meist in Kombination mit einer Veranstaltung Gültigkeit hatten. Alle Jahre wieder gibt es zum Beispiel das Advent-Ticket, mit dem die ganze Familie zum Weihnachtseinkauf fahren kann. Dieses Exemplar stammt noch aus den Anfängen der 90er Jahre.

Am Tage der offiziellen Eröffnung des Innenstadttunnels gab es auf sämtlichen Bus- und Stadtbahnlinien Freie Fahrt. Entsprechend kostenlos wurden zu diesem Anlass Erinnerungsfahrscheine ausgegeben. Im Folgenden Vorder- und Rückseite des Fahrscheins (entwertet und nicht entwertet).



Zum Jubiläum "100 Jahre Strom und Stadtbahn" konnte man mit diesem Jubiläumsticket kostenlos den Heimweg antreten.

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