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  Die Endstelle Milse heute
  Der Streckenverlauf von Milse nach Milse Ost
  Quellen und Links zum Thema

Die Endstelle Milse heute

Die Stadtbahnlinie 2 gibt es bereits seit dem Jahre 1902 - damals natürlich noch als Straßenbahn. Seit dem 1. April 1978 fährt sie bis Milse, bereits von Anfang an stadtbahnmäßig trassiert.

Im Jahre 2008 wurde der Grundstein für eine mögliche Verlängerung der Linie gelegt: Die Endhaltestelle wurde von einer Wendeschleife zu einem Kopfbahnhof umgebaut.

Die beiden folgenden Fotos zeigen den Zustand im Jahre 1986 mit M8C 529 in der Wendeschleife sowie mit dem GTZ8-B Nr. 5007 am Hochbahnsteig der heutigen Stumpfendstelle.


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Durch den Umbau zu einer doppelgleisigen Stumpfendstelle wird es möglich, die Strecke in theoretisch fast jede Richtung weiterzubauen. Geplant ist der Ausbau nach Milse Ost, wodurch drei- bis viertausend Einwohner als neues Fahrgastpotenzial erschlossen werden können.

Die heutige Endstation wird dann als eine normale Haltestelle mit Anschluß an das Busnetz sowie an den bestehenden P+R-Parkplatz genutzt. Diese Verknüpfungen verbleiben auch nach der Streckenerweiterung aus Platzgründen am bestehenden Ort.

Die Gleise enden heute einige Meter vor der Milser Straße. Die Weiterfahrt in den Ort Milse sowie in andere Richtungen erfolgt mit den Anschlußbussen.


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Der Streckenverlauf von Milse nach Milse Ost

An dieser Stelle soll die Linie 2 um die Ecke kommen, aus Richtung Milse Ost. In einem 90-Grad-Bogen werden die Gleise rechts an der Milser Straße weiterlaufen.

Fotostandorte sind beim linken Bild die Bushaltestelle vor dem Kiosk der Endstation Milse, beim rechten Foto einige Meter vor den Gleisen der Endstelle; beide Male in Richtung Milse Ost geschaut.


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Von der anderen Straßenseite aus gesehen - gegenüber der heutigen Endstation. Diese erste Brücke wird landwirtschaftlich unterfahren, weiter hinten befindet sich eine zweite zur Überbrückung der Lutter.

Das mittlere Foto entstand kurz hinter der ersten Brücke und zeigt den Blick zurück auf die Endstelle Milse.

Die dritte Aufnahme (wieder von der anderen Straßenseite) zeigt die Ansicht entlang der Milser Straße zurück zur Endstelle; hier ist wieder die landwirtschaftlich unterfahrene Brücke erkennbar.


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Hier sehen wir nun die etwa 100 Meter weiter entfernte Brücke über der Lutter mit der abknickenden Vorfahrt auf der Milser Straße. Auf dem linken Bild aus Richtung Endstation gesehen, auf dem rechten hat man den Blick über die Brücke zurück.


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Am Brückenkopf kann man an der abknickenden Vorfahrt bereits den zukünftigen Verlauf der Trasse ausmachen - rechts wird die Stadtbahn die Milser Straße überqueren und sodann über das Feld rechts des Buschbaches, der an dieser Stelle noch verrohrt ist, ihrem neuen Ziel entgegenfahren.

Das rechte Foto zeigt dieselbe Situation noch einmal, jedoch nach Überquerung der Milser Straße.


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Die abknickende Vorfahrt aus Richtung Milse Ost (Kfz.-Sicht) gesehen. Dieser Bereich soll nach dem Stadtbahnbau einen Kreisverkehr erhalten. Links aus dem Grün soll dann die Stadtbahnlinie 2 aus Richtung Innenstadt kommen und die Milser Straße überqueren.


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Und wo es Befürworter gibt, wird es auch immer Gegner geben...


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Von der Milser Straße aus kann man hier später den Verlauf der Stadtbahtrasse sehen. Der kleine Baum in der Bildmitte zeigt in etwa den Standort einer neu zu errichtenden Haltestelle.


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Ein Foto wie dieses dürfte auch nach Eröffnung der Stadtbahnverlängerung möglich sein. Denn der Dreh- und Angelpunkt für das Umsteigen in Busse, Taxen und Autos soll weiterhin am heutigen Standort verbleiben.


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Der Blick zurück in Richtung heutiger Endstelle von der Milser Straße aus gesehen. Entlang der vereinzelt stehenden Bäume wird die Stadtbahn ihren Weg über das Feld an ihr neues Ziel finden.


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Ein Blick quer über das Feld von der Milser Straße zu dem kleinen Einkaufszentrum an der Elverdisser Straße (linke Bildhäfte).

Hier sehen wir auch wieder unseren kleinen Baum in Bildmitte, der den zukünftigen Standort eines Hochbahnsteiges symbolisiert. Rechts ist der Beginn des Buschbachwaldes zu erkennen, der wohl für die Trasse reduziert werden oder gänzlich weichen muss.


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Der Verbindungsweg zwischen der Milser Straße und dem Einkaufszentrum an der Elverdisser Straße; in dieser Talsohle soll die Trasse der Stadtbahn den Feldweg kreuzen.

Auf der linken Seite steht nun wieder unser Baum; hier würde die Rampe des Hochbahnsteiges, welcher sich nach links über etwa 80 Meter ausdehnenen würde, beginnen.


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Frontalansicht des Baumes - südlich (also aus dieser Sicht links) vom Buschbach soll die Trasse verlaufen. Im Hintergrund wäre entsprechend der Verlauf auszumachen. Beim rechten Bild würde demnach die Stadtbahn direkt auf uns zukommen.


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Dreht man sich genau an dieser Stelle um 180 Grad in die Gegenrichtung, sieht man bereits die Siedlung am Moenkamp sowie den links daneben befindlichen Buschbachwald. Durch diesen Wald soll - zumindest teilweise - die Trasse der Stadtbahn verlaufen.


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Liefe man von der neuen Stadtbahnhaltestelle den Feldweg weiter hinauf in Richtung Elverdisser Straße, so wäre man in etwa 3 - 4 Minuten an dem Einkaufszentrum angekommen (hier schon zu erkennen an den roten Dächern).


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"Von oben" sieht man die Situation wie hier. Das linke Foto zeigt den Blick vom Einkaufzentrum kommend über die Felder in Richtung Moenkamp und den in der Mitte zu sehenden Buschbachwald.

Das zweite Foto zeigt nochmals unseren Baum, bei dem zukünftig der Bahnsteig beginnen wird; dieses Mal in Richtung Milser Straße blickend. Rechts im Hintergrund erkennt man den Schlot der Müllverbrennungsanlage am Schelpmilser Weg.


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Der Buschbach, genau bei "unserem Baum". Der Bach wird erhalten bleiben und im Rahmen des Stadtbahnbaus offengelegt und naturnah gestaltet (siehe in den Quellen und Links zum Thema).


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Nochmal einen Blick zurück in Richtung Milser Endstation:

  • Bild 1: Links die Milser Str. und vorn der Verbindungsweg zur Elverdisser Straße
  • Bild 2: Zoom vom fast selbigen Standort runter zur abknickenden Vorfahrt
  • Bild 3: Blick über die Felder zur Milser Mühle mit "unserem Baum" in Bildmitte


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    Auch ein Blick aus der Perspektive links würde künftig nicht ohne Stadtbahntrasse im Hintergrund möglich sein.

    Ferner wird es die Bushaltestelle "Moenkamp" wohl weiterhin geben, denn der Umsteigepunkt zu den Umsystemen bleibt die heutige Endstelle an der Milser Straße.


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    Entlang an der Grenze zur Kindertagesstätte am Moenkamp (links) würde sich die Trasse bewegen. Rechts zu sehen ist der Buschbachwald, der den Bahneinschnitt aufnehmen würde.

    Beim Blick zurück auf dem rechten Foto sehen wir dieselbe Situation, nun der Buschbachwald auf der linken Seite, die Kindertagesstätte rechts.


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    Der Blick aus Richtung Kindertagesstätte Moenkamp in Richtung Milser Endstelle - in der Bildmitte befindet sich wieder der Baum, welcher den Anfang des Bahnsteiges der zu errichtenden Zwischenhaltestelle markiert.

    Im rechten Bild würde die Stadtbahn ziemlich direkt im Einschnitt auf uns zukommen und in einigen Metern am Ende des Buschbachwegs ihre Endstation erreichen.


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    Im 1. Bild sieht man den "Eingang" in den Buschbachwald, ungefähr in Höhe der Kindertagesstätte. Hier soll die Trasse etwa entlangführen.

    Bild Nr. 2 zeigt den Verlauf im Inneren des Waldes; man sieht in Richtung der neuen Endstation am Ende des Buschbachweges bzw. am Anfang der Mecklenburger Straße.

    Bild 3: Blick zurück in Richtung heutiger Endstation. Hier kommt die Stadtbahn entlang des zu sehenden Buschbaches auf uns zu.

    Bild 4: In etwa 200 Metern wird die Stadtbahntrasse rechts des Buschbaches bald ihre neue Endstation erreicht haben.


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    Der Buschbachweg - hier würde die Stadtbahn in dem zu sehenden Waldgebiet ihre Trasse haben. Dann würde sie etwa 150 Meter später ihre Kopfendstelle am Ende des Buschbachwegs bzw. am Anfang des Wendehammers Mecklenbugrer Straße erreichen.


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    Quellen und Links zum Thema

      "Milse Ost" bei moBiel.de
      Diskussion um den Haltestellennamen (Artikel in der Neuen Westfälischen)
      "Milse Ost" bei Bielefeld pro Nahverkehr
      "Milse Ost" bei der Bezirksregierung
      "Milse Ost" bei der SPD Bielefeld

    Fotonachweis

    (2) = Matthias Gehrmann

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